Arbeitszeitrechner
Beginn, Ende und Pause eintragen – der Rechner zeigt die Arbeitszeit je Tag und die Summe, in Stunden:Minuten und in Dezimalstunden. Sie brauchen nicht alle Zeilen: für einen einzelnen Tag füllen Sie einfach eine aus. Kostenlos, ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.
| Tag | Beginn | Ende | Pause (Min) | Arbeitszeit · dezimal |
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Summe: 0:00 Stunden · 0,00 Dezimalstunden
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7:45 sind 7,75 – nicht 7,45
Der Fehler, um den es hier eigentlich geht. Eine Stunde hat 60 Minuten, keine 100. Wer 7 Stunden 45 Minuten als „7,45“ in die Lohnabrechnung schreibt, rechnet mit 7 Stunden 27 Minuten – 18 Minuten zu wenig, jeden Tag. Bei 20 Arbeitstagen fehlen sechs Stunden im Monat.
Richtig ist: Minuten geteilt durch 60. 45 ÷ 60 = 0,75 → 7,75.
Umrechner
In beide Richtungen: Tippen Sie links eine Uhrzeit oder rechts eine Dezimalzahl.
Tabelle zum Nachschlagen
| Minuten | Zeit | Dezimal |
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Wofür Sie Dezimalstunden brauchen
- Lohnabrechnung. Stundenlohn mal Stunden geht nur mit Dezimalzahlen: 18 € × 7,75 = 139,50 €.
- DATEV und andere Lohnprogramme erwarten Bewegungsdaten in Dezimalstunden – siehe DATEV-Export.
- Überstundenkonten. Plus und Minus lassen sich nur sinnvoll addieren, wenn beide in derselben Einheit stehen.
- Projekt- und Kundenabrechnung, wo Stunden in Rechnungen wandern.
Für die Arbeitszeitaufzeichnung selbst gilt das nicht: § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt Beginn, Ende und Dauer – in welcher Schreibweise, steht dort nicht. Die Dezimalstunde ist eine Rechenhilfe, keine Vorschrift.
Was dieser Rechner nicht prüft
Er rechnet, er bewertet nicht. Ob Ihre Zeiten die Höchstarbeitszeit (§ 3 ArbZG), die Mindestpausen (§ 4) und die Ruhezeit von 11 Stunden (§ 5) einhalten, sagt Ihnen der Arbeitszeit- und Pausenrechner. Und einen vollständigen Monat mit Soll-Ist-Vergleich und Unterschriftszeile bekommen Sie im Stundenzettel-Generator oder als Excel-Vorlage.
Häufige Fragen
Wie rechne ich Arbeitszeit in Dezimalstunden um?
Minuten geteilt durch 60. Aus 7 Stunden 45 Minuten werden 7 + 45/60 = 7,75 Dezimalstunden – nicht 7,45. Genau dieser Denkfehler kostet im Lohnbüro jeden Monat Geld: Wer 7,45 statt 7,75 abrechnet, zahlt bei 20 Tagen im Monat sechs Stunden zu wenig aus.
Warum überhaupt Dezimalstunden?
Weil man mit ihnen multiplizieren kann. Ein Stundenlohn von 18 € mal 7,75 Stunden ergibt 139,50 €. Mit „7:45“ lässt sich nicht rechnen, deshalb erwarten Lohnprogramme – auch DATEV – die Dezimalschreibweise.
Wie rechnet der Rechner Nachtschichten?
Liegt das Ende vor dem Beginn, nimmt er an, dass die Schicht über Mitternacht geht: 22:00 bis 6:00 sind acht Stunden brutto. Eine eingetragene Pause wird davon abgezogen.
Wird die Pause automatisch abgezogen?
Nur die, die Sie eintragen – der Rechner erfindet keine. Was das Gesetz verlangt, ist eine andere Frage: nach § 4 ArbZG mindestens 30 Minuten bei mehr als 6 Stunden und 45 Minuten bei mehr als 9 Stunden. Ob Ihre Zeiten das einhalten, prüft der Pausenrechner.
Kann ich das Ergebnis behalten?
Ja, als Excel-Datei mit Formeln: Korrigieren Sie darin eine Uhrzeit, rechnet die Datei die Summe neu. Für einen unterschriftsfähigen Monatsnachweis nehmen Sie den Stundenzettel-Generator.
Werden meine Zeiten gespeichert?
Nein. Die Seite rechnet im Browser, sendet nichts und speichert nichts. Nach dem Neuladen sind die Felder leer.
Quellen: § 3 ArbZG; § 4 ArbZG; § 5 ArbZG; § 16 Abs. 2 ArbZG; § 17 Abs. 1 MiLoG. Stand: September 2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.